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Prof. Dr. Christoph Zeitler
Vorsitzender FDP Landshut-Stadt
Brennpunkte: Stadtmuseum, Bürgerbegehren Westtangente, Hochschulkonzept Landshut und Energiewende in Bayern
Staatssekretärin im Bayerischen Wirtschaftsministerium Katja Hessel und FDP-Fraktionschef Prof. Dr. Christoph Zeitler beim Politischen Aschermittwoch der Landshuter FDP (Bildnachweis: Landshuter Zeitung)
Da die FDP dieser Tage bekanntlich auf gute Nachrichten angewiesen ist, freute sich Prof. Dr. Christoph Zeitler gleich zu Beginn des Politischen Aschermittwochs im Restaurant Bernlochner über eine solche: Es mussten noch Tische angebaut werden, um alle Parteianhänger unterzubringen. Geladen hatten Stadt- und Landkreis-FDP. Gekommen waren am Mittwochabend rund 40 Leute, um den Kreisvorsitzenden und FDP-Fraktionschef im Stadtrat Zeitler und Katja Hessel, FDP-Landtagsabgeordnete und Staatssekretärin im Bayerischen Wirtschaftsministerium, zu hören. Und wer zu Zeitler kommt, der weiss, dass rhetorisch meist was geboten ist.
Als einen der ersten nahm sich Zeitler CSU-Mann Dr. Wolfgang Götzer vor: Von dem forderte Zeitler eine Entschuldigung gegenüber der Bürgerinitiative gegen die Westtangente. Götzer habe dieser im Stadtrat nämlich "Dilettantismus" vorgeworfen. Und Zeitler schob nach: "Aber mit Dilettantismus kennt er sich ja aus". Zeitler kritisierte nochmal, dass die CSU das Bürgerbehren als nicht zulässig beschieden hat. "Das war ein Schlag ins Gesicht der 3000 Bürger, die das Bürgerbegehren unterschrieben haben".
Beim Thema Hochschullandschaft Landshut kritisierte er den seiner Meinung nach fehlenden Willen der CSU für ein klares Hochschulkonzept. Alle anderen niederbayerischen Hochschulstandorte hätten klare Konzepte. "Während die anderen im ICE sitzen, sitzt Landshut im Bummelzug", sagte Zeitler.
Ein klares Bekenntnis legte der FDP-Fraktionschef für das Franziskanerkloster als Standort für ein Stadtmuseum ab. Auch sein Fraktionskollege Norbert Hoffmann sehe das so. Interessant ist diese Haltung, da Zeitler und die FDP-Fraktion bis vor kurzem immer gegen den Standort Franziskanerkloster waren. Nun allerdings stellen Zeitler und Hoffmann die Residenz als Ort für ein Stadtmuseum in Frage - denn leisten könne sich die Stadt nunmal nur ein Museum.
Staatssekretärin Hessel widmete sich der Energiewende. Die fällt in Bayern schließlich auch in den Bereich des Wirtschaftsministeriums. Gerade Bayern steht Hessel zufolge vor besonders großen Herausforderungen, wurde der Strombedarf doch bisher zu 57 Prozent aus Atomkraftwerken gedeckt. Durch das Abschalten einiger AKWs sei es bereits zu gefährlichen Schwankungen im Netz gekommen. Besonders ein Industriestandort wie Bayern benötige aber eine verlässliche Stromversorgung. Deshalb müssten der Bau von Gaskraftwerken vorangetrieben und das Leistungsnetz ausgebaut werden. Dazu bedürfe es aber einer Bereitschaft in der Bevölkerung,
Landshuter Zeitung vom 24.02.2012 - sj
FDP Bayern
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Bekenntnis zum Euro und zu Europa
Die Regierungsbildung in Griechenland ist vorerst gescheitert. Nachdem weder die konservative Nea Dimokratia-Partei, noch die sozialistische Syriza-Partei eine regierungsfähige Koalition bilden konnten wird bereits am 17. Juni neu gewählt. Außenminister Guido Westerwelle (FDP) äußerte sich zutiefst besorgt angesichts dieser Entwicklung. Es sei ein "herber Rückschlag" für "das dringend benötigte Vertrauen in die Reformbereitschaft Griechenlands", erklärte Westerwelle.


